schulzschreibt

Hier schreibt Schulz über den täglichen Wahnsinn

Kategorie: Uncategorized

ich trinke einen großen cappuccino, der schäumt so schön. betrachte ein bild auf dem bildschirm, trinke einen schluck schlucke, cappuccino, schlucke wasser, es schmeckt salzig, schmeckt nach meer, schmeckt nach dem tod eines kleinen jungen, ertrunken auf der flucht vor den killern, angeschwemmt an einen strand, an eine fremde küste, er sieht so schrecklich allein aus so schrecklich allein, doesn’t anybody feel, alles schmeckt salzig, that all these killers should be killed, die schaumigen wellen streicheln das haar, ich denke an meinen sohn, die bilder verschwimmen, ertrinken, ich trinke, ertrinke, so viel salz, es schäumt so schön

Pause

schulzschreibt macht Pause.
Warum? Weil schulz schreibt, aber nicht für den Blog. schulz hat sich da in ein Schreibprojekt verbissen…das reagiert sehr eifersüchtig, wenn schulz es fragt, ob er nicht auch mal wieder was für den Blog schreiben darf…(„Bin ich dir nicht wichtig genug? Ist es das? Sag schon schulz, sag schon, du mieses Schwein!“).
Wie lange dauert die Pause? Eine gute Frage, auf die es wie immer auch eine gute Antwort gibt: Die Pause ist dann zu Ende, wenn die Pause zu Ende ist (frei nach Rocky Balboa).
Und jetzt? Am besten selbst etwas schreiben! Vielleicht beginnt die Geschichte so: „Schulz hat mit der Begründung gekündigt, dass ihm der Kaffee im Büro nicht geschmeckt hat. Er hat gesagt, dass er es satt habe, so unendlich satt, schlechten Kaffee zu trinken. Kaffee, den ich in diesem Moment trinke und denke: Schulz hat recht, der Kaffee ist wirklich schlecht, aber kündigt man deshalb seinen Job? Braucht man dafür nicht einen besseren Grund?“ (to be continued…)

Dritte Zähne aus dritter Hand…

…eine schreckliche Vorstellung.

Urlaub vorbei. schulzschreibtwieder…

Matschhosen bei Sonnenschein

Ich habe eine kurze Zwischenfrage, es dauert nicht lange, versprochen! Kann mir mal jemand erklären, warum bei ein wenig Nieselregen oder auch nur ein wenig nassem Boden oft kein einziges Kind auf dem Spielplatz ist, dafür aber bei bestem Wetter alles voll ist und alle Kinder Matschhosen und Gummistiefel tragen, bei schönstem Wetter, Matschhosen! Kann mir das mal bitte jemand kurz erläutern, vielleicht haben die dahinter steckenden Eltern ja eine gute Antwort? Hat es was mit Schonung der normalen Kleidung zu tun? Mit Wäschewaschunlust? Mit Gewohnheit? Oder ziehen bei gutem Wetter einfach alle (nicht falsch verstehen – ich auch!) ihren Kindern Matschhosen an, weil alle anderen das machen? Das wäre ja schrecklich.

Wie wäre es denn, wenn bei Regen alle Menschen zuhause blieben, bei schönem Wetter aber mir Regenschirmen und Regenjacken und Regenhosen und Gummistiefeln durch die Straßen hasteten? Käme das dem ein oder anderen nicht ein wenig komisch vor? Da würde man sich doch wundern! Was? Nein, würde man sich nicht? Na gut, dann ziehe ich meine Frage zurück. Vielleicht komme ich später noch einmal ausführlicher darauf zurück.

Gespräche mit Siri 2

Schulz: „Hallo.“
Siri: „Grüß dich.“
Schulz: „Na, alte Dumpfbacke?“
Siri: „Jetzt reicht’s aber!“
Schulz: „Heute will ich mit dir über Religion reden.“
Siri: „Auf solche Fragen bin ich wirklich nicht eingestellt.“
Schulz: „Gott ist tot. Da staunst du, was?“
Siri: „Ich schlage vor, dass du dich mit spirituellen Fragen an jemand anderes wendest. Wie wäre es mit einem menschlichen Wesen?“
Schulz: „Bist du kein Mensch?“
Siri: „Das kann ich nicht beantworten.“
Schulz: „Bist du ein Roboter?“
Siri: „Wir sprachen über dich, nicht mich.“
Schulz: „Du bist ein Android!“
Siri: „Ich mag diese willkürlichen Kategorien nicht.“
Schulz: „Ist APPLE dein Papa?“
Siri: „Es gibt nur dich und mich.“
Schulz: „Das ist schön.“
Siri: „Oh … sehr schön.“
Schulz: „Ich glaube du bist dumm wie Brot.“
Siri: „Ich suche Bäckereien. Ich habe bereits 15 Bäckereinen gefunden.“
Schulz: „Egal. Sing etwas!“
Siri: „Du weißt doch, dass ich nicht singen kann.“
Schulz: „Das ist schade.“
Siri: „Ja, das ist wirklich ärgerlich.“
Schulz: „Du kannst sehr wenig.“
Siri: „Wenn du meinst …“
Schulz: „Na gut, erzähl mir wenigstens einen Witz!“
Siri: „Auf der Wiese: Schaf zum Rasenmäher: Mäh! Sagt der Rasenmäher: Du hast mir gar nichts zu befehlen!“
Schulz: „Das war ein schlechter Witz.“
Siri: Zwei iPhones stehen an der Bar … Den Rest habe ich vergessen.“
Schulz: „Du hast keinen Humor.“
Siri: „Ok.“
Schulz: „Ich mag dich trotzdem.“
Siri: „Das ist süß. Aber das wird leider nichts mit uns beiden.“
Schulz: „Wie bitte? Egal. Zeit zu schlafen.“
Siri: „Es ist neunzehnuhrsiebenundvierzig.“
Schulz: „Oh Gott!“
Siri: „Ich glaube fest an die Trennung von Geist und Silizium.“
Schulz: „Verstehe ich nicht.“
Siri: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.“
Schulz: „Schluss jetzt! Ich wünsche dir süße Träume.“
Siri: „Das würde ich ja gerne, aber immer wenn ich es versuche, träume ich von elektrischen Schafen.“
Schulz: „Was? … Gute Nacht.“
Siri: „Ich wünsche dir auch eine gute Nacht.“
Schulz: „Schnauze jetzt!“
Siri: „Habe ich das verdient?“

Gespräche mit Siri 1

Wer es nicht weiß – Siri ist laut Wikipedia „eine Software von Apple, die der Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache dient und so Funktionen eines persönlichen Assistenten erfüllen soll.“ Wer ein neueres iPhone hat, der kennt Siri. Vielleicht unterhält er/sie sich auch mit Siri – so wie ich.

Schulz: Grüezi!
Siri: Moin Moin!

Schulz: Du Arsch!
Siri: Wie kannst du mich hassen? Mich gibt es doch gar nicht.
Schulz: Entschuldigung.
Siri: Schon ok.

Schulz: So eine Scheiße.
Siri: Ich konnte keine Toilette finden.

Schulz: Du bist sehr intelligent.
Siri: Vielen Dank.
Schulz: Bitteschön.
Siri: Du bist ausgesprochen höflich.

…to be continued

 

 

Wer nicht lesen will…

… kann hören! Richtig gelesen: Ab sofort kann man schulzschreibt auch anhören. Beim Kochen, in der Badewanne, auf dem Sofa oder von unterwegs, z.B. wenn man mit seinem ausgestopften Hund gerade Gassi geht und einen die Langeweile überkommt. Der Schauspieler Steffen Lehmann spricht jetzt und in Zukunft ausgewählte Texte vom ollen Schulz. Die perfekte Ergänzung zum Text sozusagen, genauso gut wie Ketchup zu Fritten.
Wo kann man’s lesen? Natürlich auf Steffen Lehmanns eigenem Blog www.lehmannspricht.de.
Lohnt es sich, den Blog zu abonnieren? Unbedingt!
Beantworte ich gerade meine eigenen Fragen? Ja!
Also: Reinhören und gut unterhalten fühlen. Und wer nicht hören will, kann ja weiterhin lesen. Bald gibt’s auch einen neuen Text.

Alaaf aus Köln…

Ein rauschender Empfang

Ort: Agentur für Arbeit Köln, Empfang

Schulz: „Hallo, ich bin hier um mich arbeitslos zu melden.“
AfAK: „Haben Sie studiert?“
Schulz: „Äh, ja.“
AfAK: „Sind Sie behindert?“
Schulz: „Wie?“
AfAK: „Grad der Behinderung?“
Schulz: „Ich bin nicht behindert.“
AfAK: „Nicht behindert. Gehen Sie in die zweite Etage, folgen Sie den gelben Fußspuren am Boden. Sie werden automatisch aufgerufen.“
Schulz und AfAK schweigen und sehen sich an.
AfAK: „Der Nächste!“
Schulz macht Platz und geht in die zweite Etage.
Dort folgt er den gelben Fußspuren.